Bildung im Freistaat muss auf Spitzenniveau bleiben!

Realschullehrerverband zu den Ergebnissen der Verhandlungen in St. Quirin: Forderungen des brlv müssen im Doppelhaushalt dringend berücksichtigt werden

München. Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), begrüßt die Investitionen in die Bildung, die heute nach den Haushaltsverhandlungen der schwarz-orangen Koalition in St. Quirin bekanntgegeben wurden. Er verweist darauf, dass die realistischen Forderungen des brlv nun umgesetzt werden müssen. Diese beinhalten unter anderem folgende wichtigen Punkte:

  1. Die weitere Umsetzung eines klaren Einstellungskorridors – nur so kann katastrophalen Zuständen wie in anderen Bundesländern vorgebeugt werden, nur so kann den bestens qualifizierten Nachwuchslehrkräften eine Perspektive geboten werden!
  2. Den weiteren Ausbau der integrierten Lehrerreserve mit mindestens zwei Lehrstellen pro Realschule, um die bestmögliche individuelle Förderung für jeden Schüler zu garantieren und die Kollegien in ihrer Arbeit zu unterstützen, um Unterricht verlässlich durchführen zu können.
  3. Die Umsetzung des Digitalisierungsprozesses an den Schulen, der mit entsprechenden Weiterbildungs- und Unterstützungssystemen weiter vorangetrieben werden soll.

„Nur mit der Umsetzung der genannten Punkte kann Bildung in Bayern weiterhin modern und zukunftsorientiert ausgerichtet werden. Nur mit diesen sinnvollen wie notwendigen Maßnahmen kann Bayern das bleiben, was es im Vergleich zu vielen anderen Bundesländern ist: ein Vorreiter in Sachen Bildungsqualität!“, schließt Böhm.

Die Forderungen der Realschulverbände brlv, LEV-RS und VBR, die am 7. Januar gemeinsam mit der brlv-Pressemeldung "Die Realschule als Qualitätssiegel bayerischer Bildung weiter stärken!" verschickt wurden, finden Sie hier

 

Bild: Fotolia

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