„Richtiger Schritt für differenzierte Bildung“ – brlv-Vorsitzender Böhm begrüßt Ausstieg Bayerns aus Nationalem Bildungsrat

„Auf den Nationalen Bildungsrat kann gut verzichtet werden. Wir haben ihn von Anfang an kritisch gesehen. Niemand braucht ein solches bürokratisches Monstrum“, sagt Jürgen Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) und des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR). Er begrüßt den Ausstieg Bayerns aus dem Bildungsrat, den der bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Sonntag (24.11.2019) verkündet hatte. „Bildung ist ganz klar Ländersache“, begründete Söder den Schritt. Kurz darauf folgte auch Baden-Württemberg dem bayerischen Beispiel. Bereits Ende Oktober hatte Söder mit dem Ausstieg aus dem geplanten Gremium gedroht. „Es geht um die Qualität der Bildung und um die Zukunft der Bildung in unserem Land. Der Bildungsrat wäre ein Rückschritt in... [mehr]

Neues Bündnis setzt sich bundesweit für ökonomische Bildung ein: Ökonomie besser in Lehrpläne integrieren

Ökonomische Bildung muss an deutschen Schulen einen höheren Stellenwert erhalten. Dies fordert das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland, das am Freitag (29.11.2019) in Berlin gegründet wurde. Zu den über 50 Initiatoren zählen Lehrkräfte ebenso wie Verbände und Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft, darunter der brlv und der VDR. Ziel der Initiative ist es, ökonomische Bildung an weiterführenden Schulen verpflichtend in die Lehrpläne zu integrieren und die fachbezogene Qualifizierung der Lehrkräfte zu verbessern. Diese sollen ökonomischer Zusammenhänge objektiv und fundiert vermitteln, damit die Heranwachsenden reflektiert mit Wirtschaftsthemen umgehen und damit ihr Leben verantwortungsvoll gestalten können. Zudem will das Bündnis aller relevanten Akteure der ökonomischen Bildung besser vernetzen.

„Ökonomische Bildung ist im deutschen allgemeinbildenden Schulsystem bisher sehr heterogen verankert und kommt zum Teil nur in homöopathischer Dosis vor. Viele Jugendliche verlassen die Schule heute ohne eine ökonomische Grundbildung“, sagte Prof. Dr. Dirk Loerwald, wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg (IÖB), das zu den Initiatoren des Bündnisses zählt.

„Nur wenn Sinn, Legitimation und Funktionsweise der Wirtschaft eingeordnet werden können, haben Bürger die Möglichkeit, sich als Verbraucher, Arbeitnehmer oder Unternehmer verantwortungsvoll in die Gesellschaft einzubringen. Eine freiheitliche demokratische Grundordnung und eine soziale Marktwirtschaft sind in unserem Land die beiden Seiten derselben Medaille. Wir dürfen keine der beiden Seiten vernachlässigen, indem wir unseren Schülern wichtiges Wissen darüber vorenthalten“, sagte Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbands Deutscher Realschullehrer (VDR). Zur grundständigen Qualifizierung der Lehrkräfte bedürfe es einer Integration der Ausbildung in die jeweiligen Standards der Länder. Nur sach- und fachkundig ausgebildetes Lehrpersonal könne die jungen Menschen entsprechend unterrichten und die erforderliche Unabhängigkeit von möglicherweise interessengeleiteten Einzelinitiativen gewährleisten.

Die Initiatoren wenden sich in einem umfassenden Appell an alle bildungspolitisch Verantwortlichen in Deutschland:

1) Ökonomische Bildung muss für alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland in hinreichendem Umfang und verpflichtend im Schulunterricht verankert werden.

2) Wirtschaftslehrkräfte müssen fachwissenschaftlich und wirtschaftsdidaktisch qualifiziert sein.

3) Schüler sollen Bezüge zur Arbeitswelt erleben können.

4) Deutschland braucht eine nationale Strategie für ökonomische Bildung.

Zu den Initiatoren des Bündnisses zählen neben dem IÖB, brlv, VDR weitere Lehrer- und Führungskräfteverbände, gemeinnützige Stiftungen wie die Stiftung Würth, die Joachim Herz Stiftung und die Flossbach von Storch Stiftung sowie die Deutsche Börse AG.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.boeb.net.

 

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Spezialschulung für Personalräte

Wir freuen uns im Kalenderjahr 2020 wieder zwei Spezialschulungen für örtliche Personalräte anbieten zu können. Dazu begrüßen wir am ersten Schulungstag Vertreter aus dem Personalreferat IV.3 der Realschulabteilung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus als Hauptreferent zu den Themen Unterrichtsübersicht, Personalplanung, Personaleinsatz und Personalanforderungen.

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Mitmachmesse FORSCHA: MINT-Begeisterung entfachen – am SchulFREItag (15.11.) gibt es viele Workshops für Schüler

Die Mitmachmesse FORSCHA steht von 15. bis 17. November im Zeichen der Faszination von MINT. In den Hallen des MOC in München-Freimann erwarten die Organisatoren rund 60.000 Besucher. Wissbegierige Kinder, Schüler und Jugendliche erarbeiten an Experimentierstationen und in Workshops viele Antworten selbst und tauchen beim Ausprobieren mit allen Sinnen in die spannende Welt der Naturwissenschaft und Technik ein. Mit altersgerecht inszenierten Mitmachangeboten nehmen die Aussteller aus Industrie- und Handwerksbetrieben, Ministerien, Verbänden und Bildungs- und Forschungseinrichtungen den Nachwuchs entlang der Bildungskette frühzeitig mit auf eine Entdeckungsreise in ihre Berufswelt – ob beim Programmieren, Löten oder Upcycling.

Am SchulFREItag (15. November) verwandelt sich die FORSCHA in das aufregendste Klassenzimmer Süddeutschlands. Lehrer können mit ihren Schülergruppen zu Sonderkonditionen je nach Interessensschwerpunkten auf speziell gekennzeichneten Themenwege die FORSCHA-Welt erkunden. Hier finden Sie die Anmeldung zum SchulFREItag.

Auf verschiedenen Messeständen erleben Besucher, welche Tätigkeiten hinter manchen Berufsbezeichnungen stecken, dass MINT im Smartphone ebenso wie im Lidschatten steckt und Kompetenzen in Naturwissenschaft und Technik auch im Handwerk gefragt sind. Chancen für Schule, Ausbildung und Beruf werden (be-)greifbar. Eltern und Pädagogen erleben, wie spielend sich der Nachwuchs begeistern lässt und wie Erfolgserlebnisse sogar Barrieren zu gefürchteten MINT-Fächern abbauen können.

Auf der FORSCHA können Besucher beispielsweise Robotertierchen zum Leben erwecken oder Raketenautos bauen, in der „rennRöhre“ testen und dabei das Prinzip Schubkraft kennenlernen. Schüler lernen von Schülern, wie sie Robotern das Sprechen und Laufen beibringen können oder wie man DNA extrahiert. Besucher können unter anderem in virtuelle Welten eintauchen, um z. B. einen Triebwerksstart durchzuführen oder auch erfahren, wie die Aktivität der Neuronen in unserem Gehirn erforscht wird und welche Rolle Computer und maschinelles Lernen hierbei spielen.

Die FORSCHA steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Kultusministeriums. Die Mitmachmesse findet 2019 bereits zum zehnten Mal statt.

Weitere Informationen zur Mitmachmesse erhalten Sie hier.
 

(Bildquelle: i!bk - Institut für innovative Bildungskonzepte GmbH)

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Neue dbr-Ausgabe: Bayerische Realschulen starten positiv ins neue Schuljahr – Lehrermangel in anderen Bundesländern

Gerade ist die Ausgabe 06/2019 der „Bayerischen Realschule“ erschienen.

Zum Schuljahresanfang schreibt der brlv-Vorsitzende Jürgen Böhm in seinem Vorwort: „Das neue Schuljahr hat für mehr als 200.000 Realschülerinnen und Realschüler an den staatlichen, privaten und kommunalen Realschulen in Bayern begonnen. Real ist, dass in diesem Schuljahr 675 Vollzeitstellen (Vollzeitäquivalente) an 813 Kolleginnen und Kollegen an den staatlichen Realschulen vergeben werden konnten. Der positive Einstellungstrend der vergangenen Jahre hat sich fortgesetzt. Die realistischen Forderungen des Realschullehrerverbandes wurden von den Verantwortungsträgern in Bayern angenommen und umgesetzt. Die Integrierten Lehrerreserven wurden auf 1,26 Lehrerstellen ausgebaut und nähern sich damit der Forderung des brlv von zwei pro Schule an.“

Auch im Titelthema geht es darum, dass die bayerischen Realschulen positiv ins neue Schuljahr starten, aber auch der Lehrermangel in anderen Bundesländern wird beleuchtet.

Lesen Sie hier die Titelgeschichte.

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Lehramtsmesse an der LMU München am 1.10.: brlv mit Stand für die Studienanfänger vertreten

Am 1. Oktober haben die Erstsemesterstudenten der Lehramtsfächer an der LMU München viel Wichtiges rund ums Studium erfahren. Zum Start fand im Lichthof des Hauptgebäudes eine Lehramtsmesse statt – auch der Bayerische Realschullehrerverband war mit einem Stand vertreten. Dort erhielten die Studenten viele Informationen aus der Praxis und über den Verband – vor allem von Lukas Wollmann. Dieser studiert die Fächer Mathematik und Physik im fünften Semester. Auch der brlv-Vorsitzende Jürgen Böhm schaute am Stand vorbei.

Wir wünschen allen Studienanfängern viel Erfolg im ersten Semester!

Bei Rückfragen zum Verband bzw. zur Mitgliedschaft bitte die Geschäftsstelle (Tel.: 089/553876 bzw. E-Mail: info@brlv.de) kontaktieren.

 

(Bild: brlv)

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News / Presse

„Richtiger Schritt für differenzierte Bildung“

brlv-Vorsitzender Böhm begrüßt Ausstieg Bayerns aus Nationalem Bildungsrat

Erster Platz für Realschullehrer beim Deutschen Lehrerpreis

Jury überzeugt von innovativem Unterrichtskonzept im Bereich der Digitalisierung an bayerischen Realschulen

Schüler in Bayern sind top in MINT-Fächern

Böhm warnt vor Qualitätsverlust der Bildung in anderen Bundesländern

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boehm@brlv.de

Geschäftsführer
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ralf.neugschwender@brlv.de

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stephanie.neumeier@brlv.de

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