Sonderregelung für Lehramtsstudierende: Erste Staatsprüfung als Freiversuch

Lehramtsstudierende in Bayern sollen bei der Vorbereitung und Durchführung der bereits verschobenen Prüfungen zum ersten Staatsexamen nicht durch die aufgrund der Corona-Pandemie verursachten besonderen Rahmenbedingungen benachteiligt werden, heißt es heute (6. Mai) in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums. „Es ist mir wichtig, dass unsere angehenden Lehrerinnen und Lehrer durch diese Ausnahmesituation nicht unnötig unter Druck geraten. Deswegen möchte ich den Prüfungsteilnehmerinnen und Prüfungsteilnehmern einen Freiversuch eröffnen, also eine zusätzliche Möglichkeit zur Wiederholung der Prüfung“, betont Kultusminister Michael Piazolo.

Die Erste Staatsprüfung für die Lehrämter an öffentlichen Schulen zum Prüfungstermin Frühjahr 2020 musste aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens zum 19. März 2020 ausgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Studierenden bereits alle universitären Vorbereitungskurse und Veranstaltungen vollständig abgeschlossen und einen großen Teil der schriftlichen Prüfungen abgelegt. Um den Prüflingen gleichwohl die Sorge vor Nachteilen zu nehmen und den besonderen Umständen Rechnung zu tragen, beabsichtigt das Kultusministerium, allen Studierenden des Prüfungstermins Frühjahr 2020 einen Freiversuch zu ermöglichen. Den Studierenden kann so die Möglichkeit eröffnet werden, die abgelegten Prüfungen einmal öfter zu wiederholen als vorgesehen. Auf diese Weise könne die bayerische Lehrerausbildung in ihrer hohen Qualität erhalten werden, von der die angehenden Lehrerinnen und Lehrer im bundesdeutschen Vergleich profitieren, heißt es in der Mitteilung.

 

(Bildquelle: pixabay)


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Ausbildung Politik

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