Übertrittsregelungen sind wichtig und fair: Panikmache führt zu Verunsicherung der jungen Menschen und der Eltern

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„Gerade in der derzeitigen schwierigen Situation ist es wichtig, dass es klare Regelungen zum Übertritt in die weiterführenden Schulen gibt“, betont Jürgen Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv). „Dabei dürfen die Schülerinnen und Schüler nicht instrumentalisiert werden und ihnen angeblich leichtere Wege geöffnet werden.“

Entscheidend sei, dass die Schüler den passenden Weg einschlagen und keine Erfahrungen des Scheiterns auf ihrem weiteren schulischen Weg erleiden müssen. „In Bayern führen alle differenzierten Schularten zum Erfolg – einen Königsweg gibt es nicht. Alle schulischen Wege sind miteinander verbunden“, so Böhm.

„Wir plädieren dafür, dass der Probeunterricht in seiner gewohnten Form erhalten bleibt. Immerhin fand bis zum 13. März regulärer Unterricht statt. Der Probeunterricht nimmt die gesamte Grundschulzeit in den Blick, nicht nur wenige Wochen“, sagt Böhm. In kleineren Gruppen von maximal von 15 Schülern könne sogar besser als vorher auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden.

„Man sollte die Corona-Krise nicht dahingehend nutzen, um Leistungskriterien neu zu definieren und ideologisch geprägten Wunschvorstellungen nachzugehen“, so Böhm abschließend.

 

(Bildquelle: pixabay)


Kategorien:
Ausbildung Politik

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