Ende der neuntägigen Maskenpflicht im Unterricht: brlv fordert dauerhaft verlässliche Strukturen im Schulalltag

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„Nun können wir zum Glück wieder in eine normale Phase des Unterrichts übergehen. Wir danken allen Schülerinnen und Schülern und vor allem auch den Lehrkräften, dass sie diese zeitlich befristete Schutzmaßnahme gut und umsichtig durchgeführt haben. Vor allem für unsere Lehrkräfte waren die neun Tage eine zusätzliche Belastung“, äußert sich Jürgen Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), zu den Bestimmungen des Kultusministeriums, nach denen die neuntägige Maskenpflicht für weiterführende Schulen mit dem heutigen Tag zu Ende geht. Damit kann ab Montag Unterricht wieder ohne Maske stattfinden, außerhalb des Unterrichts bleibt die Maskenpflicht bestehen.

„Für die gesamte Schulfamilie fordern wir dauerhaft verlässliche und realisierbare Strukturen im Schulalltag. Hier muss wieder mehr Ruhe und Sicherheit einkehren, sowohl für Schüler und Eltern als auch für Lehrkräfte. Gewisse zusätzliche Aktivitäten und Belastungen für die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte müssen im laufenden Schuljahr auf den Prüfstand gestellt werden, um sich wieder auf den wesentlichen Kern der Bildungsarbeit konzentrieren zu können. Wir wollen dieses Schuljahr bestmöglich weiterführen und unter den besonderen Bedingungen beste Bildungsqualität bieten“, betont Böhm weiter.

Natürlich müsse man an den Schulen vor Ort das regionale Infektionsgeschehen im Blick behalten und mit Augenmaß reagieren, so der brlv-Verbandschef.

 

(Bildquelle: pixabay)


Kategorien:
Politik

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