Dienstantrittsveranstaltungen im September

Dienstag, 18. September Realschule Zirndorf Donnerstag, 20. September Realschule Fürstenfeldbruck Ankunft jeweils ab 9:00 Uhr, offizieller Beginn um 9:30 Uhr Ende der Veranstaltung: 15:00 Uhr An den Realschulen Zirndorf und Fürstenfeldbruck findet jeweils eine sehr ähnliche Tagung statt, bei der sich Vorträge, Fragerunden und (Pausen)zeit für den Besuch diverser Aussteller und die Möglichkeit Einzelfragen zu stellen, abwechseln. Neben Versicherungen sind auch spezielle Aussteller für Referendare vor Ort. Zur Anmeldung und zu zusätzlichen Informationen geht es hier   [mehr]

Bayern: Guter Start ins neue Schuljahr

„Zum Start ins neue Schuljahr steht Bayern bei der Unterrichtsversorgung wesentlich besser da als andere Bundesländer: Alle Planstellen konnten besetzt werden; auf Seiteneinsteiger musste nicht zurückgegriffen werden.“ Pressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrkräfte (abl) am 06.09.2018

Der brlv fordert die Umsetzung von 400 + x Einstellungen zum Schuljahr 2018/19 und wiederholt die Forderung nach einem kontinuierlichen Einstellungskorridor, einer perspektivischen Personalplanung sowie dem weiteren Ausbau der mobilen und integrierten Lehrerreserve. Ebenso müssen die Rahmenbedingungen an den Schulen weiter verbessert werden. Mindestens genauso wichtig wie die Einstellung bestens ausgebildeter und hochmotivierter Kollegen ist es jedoch, junge Menschen wieder dazu zu ermutigen, das Realschullehramtsstudium zu ergreifen. Bereits jetzt zeichnet sich ein drohender Lehrermangel an den Realschulen ab – wenn dem nicht jetzt entgegengesteuert wird, werden wir in den kommenden Jahren mit weitreichenden Konsequenzen konfrontiert, die verheerend sein können, wie man anhand der Entwicklungen in anderen Bundesländern sehen kann.

Die Forderungen des brlv, vehement in den Kampagnen der letzten Jahre zum Ausdruck gebracht, ist bei den Verantwortlichen angekommen und zeigten Erfolg: „Jetzt einstellen! Jetzt studieren! Jetzt Zukunft sichern!  #400plus #Bildungsverstärker #Zukunftsgestalter #brlv“ mit dieser Forderung nach mindestens 400 plus x Einstellungsmöglichkeiten machte der brlv seit Monaten deutlich, dass es dieses Jahr von enormer Wichtigkeit ist, den noch vorhandenen gut qualifizierten Lehrernachwuchs für den Freistaat Bayern zu gewinnen und dauerhaft hier halten zu können. „Mit den Neueinstellungen können sowohl für junge Lehrkräfte neue Perspektiven geschaffen als auch wichtige Zukunftsfelder an den Schulen gestaltet werden. Dringend notwendige pädagogische Maßnahmen und inhaltliche Weichenstellungen können weiter vorangetrieben werden“, betonte brlv-Landesvorsitzender Jürgen Böhm nach Bekanntwerden der Einstellungszahlen zum kommenden Schuljahr 2018/19. Nur so kann dem Lehrermangel, der sich in anderen Bundesländern bereits spürbar abzeichnet, in Bayern an den Realschulen vermieden werden.

Dramatischer Lehrermangel in Berlin und Sachsen

Insbesondere in Berlin und Sachsen zeichnete sich zum Schulbeginn ein dramatischer Lehrermangel ab, den die Länder mit kreativen Notlösungen wie der Einstellung zahlreicher Quereinsteiger und der Beschäftigung von Lehramtsstudenten sowie der Kürzung von Unterricht und der Erhöhung der Arbeitszeit von Lehrkräften entgegenzuwirken versuchen. Um solchen Tendenzen entgegen zu wirken – in den nächsten Jahren zeichnet sich auch in Bayern ein Rückgang der Bewerberzahlen ab – hat er brlv frühzeitig darauf hingewiesen, dieses Jahr bei noch vergleichsweise hohen Bewerberzahlen aus Bayern dieses qualifizierte Personal durch entsprechende Einstellungszahlen 400 plus für Bayern an den Realschulen zu gewinnen.

Umso erfreulicher ist nun das Ergebnis der Einstellungssituation 2018 an den Bayerischen Realschulen: 482 Realschullehrkräfte konnten auf Planstelle eingestellt werden!

Dadurch ergeben sich an den Schulen weitere Verbesserungen, die der brlv seit Jahren von der Politik einfordert:

Die durchschnittliche Klassenfrequenz liegt somit bei 25,7. Ein Überblick über die letzten zehn Jahre zeigt folgende Tendenz:

2007/08              2015/16              2018/19

28,6                      26,1                      25,7

Auch beim Ausbau der integrierten Lehrerreserve sind spürbare Verbesserungen zu verzeichnen. Eine durchschnittlich große staatliche Realschule verfügt nun über mehr als eine Vollzeitlehrerstelle, die für Differenzierungsmaßnahmen oder der Abwendung von Unterrichtsausfall bei gleichzeitiger Reduzierung der Mehrarbeit für Kollegien zur Verfügung steht.

Die Schattenseite der guten Einstellungsmöglichkeiten in diesem Jahr haben insbesondere die Schulleitungen im Juli und August bereits deutlich zu spüren bekommen: Es stehen nun deutlich weniger Aushilfslehrkräfte mit Realschulqualifikation zur Verfügung, teilweise war es äußerst schwierig, Kollegen als Ersatz auf dem „freien Markt“ zu finden.

Der brlv kümmert sich weiter auch in Zukunft darum, dass sich die Rahmenbedingungen an den Schulen vor Ort verbessern, in dem ein Einstellungskorridor besteht, die integrierten und mobilen Lehrerreservestellen ausgebaut werden und sich die Bedingungen für befristet angestellte Lehrkräfte verbessern. Gleichzeitig bemüht sich der brlv insbesondere auch mit seiner Fachgruppe Studenten und Referendare an den Universitäten darum, Studenten für das Studium des Lehramts an Realschulen zu gewinnen. „Deshalb muss künftig an diesem Kurs festgehalten werden, um Lehrkräften alle Optionen zu geben, für unsere Kinder ‚wahre Bildungsverstärker‘ zu sein!“, bekräftigt der Landesvorsitzende Jürgen Böhm abschließend die zukünftige Linie des brlv.

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„Realschule – Labor des Lebens“

Gerade für junge Menschen ist es wichtig, sich Ziele zu setzen und Ehrgeiz zu entwickeln, um diese Ziele zu erreichen. Leistungsanforderungen sind notwendig, um die Schüler auf die Realität und das Berufsleben vorzubereiten – hierzu gehört auch, Widerstände zu überwinden, die das Leben manchmal bereithält. Die Realschule hilft den Schülern dabei, Erfahrungen fürs Leben zu sammeln und sich selbst zu finden. Sie unterstützt die Jugendlichen dabei, herauszufinden, was sie möchten und stärkt sie dort, wo sie stark sein können.

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„Realschule – Mein Weg zum Abitur“

Mit der Wahl für den Weg über die Realschule stehen den jungen Menschen auch nach dem Realschulabschluss alle Wege offen: Manche möchten eine duale berufliche Ausbildung beginnen, andere wählen den Weg der wissenschaftlichen Karriere.  Es geht immer darum, die passende Anschlussmöglichkeit für jeden einzelnen Schüler zu finden. Keine vermeintlich vorgegebenen gesellschaftlichen Normen dürfen hierbei im Vordergrund stehen, ebenso wenig gibt es hierbei Königswege. Es geht einzig und allein um die Bedürfnisse des einzelnen Kindes und die Frage, wie dieser junge Mensch bestmöglich gefördert und auf seinem individuellen Lebensweg begleitet werden kann. Die Realschule bereitet auf die Vielfalt des Lebens vor und zeichnet sich durch eine hohe Durchlässigkeit aus. So kann beispielsweise über die FOS/BOS das Abitur nachgeholt werden. Ebenso ist es möglich, als Fachkraft von morgen durchzustarten und beispielsweise seinen Meistertitel zu erwerben.

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„Realschule – Mein Weg, meine Wahl“

Realschüler erzählen: Welche Motivation hatten sie, den Weg über die Realschule zu wählen?
Bildung muss Kompetenzen herausfiltern und die Schüler sollen sich mit Bildung identifizieren. Die Realschule zeigt viele verschiedene Möglichkeiten und Wege auf, ermöglicht Identifikation mit Inhalten und Zielen, geht auf die individuellen Bedürfnisse und Stärken der Schüler ein, lässt die jungen Menschen sich ausprobieren und dann feststellen, wo ihre Stärken liegen und wo sie in Schule und Leben hingehören.

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Dokumentation des 3. Süddeutschen Realschultags

"Starke Realschulen sichern Qualität und Zukunft" mit einer Zusammenfassung der Vorträge, wichtigen Statements der Podiumsdiskussion, der Forsa-Umfrage und einigen Impressionen der Veranstaltung in Ulm

Zum Download

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News / Presse

18. und 20. September 2018:

Dienstantrittsveranstaltungen des brlv

Neues Schuljahr 2018/19:

Bayerische Realschulen sind gut aufgestellt

abl-Pressekonferenz:

Das bayerische Schulsystem - Erfolg durch Vielfalt

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