Repräsentative brlv-Umfrage unter Realschulkräften offenbart Handlungsfelder beim digitalen Lehren und Lernen während der Corona-Krise

„Mit ihren fachlichen, personellen und kommunikativen Kompetenzen ist die Lehrkraft der bestimmende Faktor, damit Unterricht in Zeiten von Corona sowohl im Fernunterricht als auch im Präsenzunterricht erfolgreich funktioniert. Unsere Realschullehrkräfte finden – wenn nötig – individuelle Lösungen, erreichen ihre Schüler gut im krisenbedingten Fernunterricht und sorgen dafür, dass die Zehntklässler angemessen auf die Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Die Corona-Krise hat sich als Indikator für den Zustand der Digitalisierung an den Schulen in ganz Deutschland gezeigt“, dieses Fazit zog Jürgen Böhm, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv), bei der heutigen Präsentation (27.05.2020) einer Umfrage des brlv, bei der das digitale Lehren und Lernen im Fernunterricht während der... [mehr]

Ab sofort Bewerbung beim Deutschen Lehrerpreis möglich: verschiedenen Kategorien stehen zur Wahl

Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ zeichnet in verschiedenen Kategorien wieder Lehrkräfte und Schulleitungen aus. Ab sofort können Sie sich mit Ihren innovativen Unterrichtskonzepten bewerben und die Schüler ihre besten Lehrkräfte nominieren.

Es gibt in diesem Jahr eine neue Kategorie: Kollegien können ihre Schulleitung als Preisträger vorschlagen.
Bewerbungsschluss: 16. November 2020.

Hier können Sie sich bewerben.

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Kostenlose Webinare für Studenten und Referendare: Kooperation von brlvj und Fit4Ref ermöglicht praxisnahe Vorträge mit Psychologen

Die Jugendvertretung des brlv (brlvj) bietet in Kooperation mit dem Portal Fit4Ref für alle Lehramtsstudenten und Referendare zwei kostenlose Webinare an. Diese finden am 9. und 10. Juni statt. Referent ist der Diplom-Psychologe Eberhard Nassowitz. „Wir sind froh, unseren Mitgliedern diesen kostenlosen Service bieten zu können. Die Kooperation von brlvj und Fit4Ref hat das möglich gemacht“, betont die brlvj-Vorsitzende Tanja Heger.

Das erste Webinar (9. Juni, 14.00 bis 15.30 Uhr) thematisiert den „konstruktiven Umgang mit konflikthaften Elterngesprächen“. „Wer als Lehrer arbeitet, wird unweigerlich mit Elterngesprächen konfrontiert, die nicht konstruktiv verlaufen: Die Fronten verhärten sich. Auf einmal nehmen die Gesprächspartner sich nicht mehr als Partner wahr“, erläutert Referent Nassowitz. „Abwertungen, Schuldzuweisungen, Vorwürfe und Manipulationsversuche treten an die Stelle der konstruktiven Problemlösung.“ Das Webinar arbeitet Warnhinweise heraus, die ermöglichen sollen, gezielt in das Gespräch einzugreifen, um zu deeskalieren, bevor der Konflikt überhaupt manifest wird. Zudem werden Werkzeuge vorgestellt, die im Konfliktfall helfen sollen, ruhig und konstruktiv zu bleiben.

Das zweite Webinar zum „Umgang mit schwierigen Schülern“ findet am 10. Juni von 17.00 bis 18.30 Uhr statt. Darin wird der Schülertyp herausgearbeitet, der als Alptraum eines jeden Lehrers gilt. Das Wertesystem, das diesem Seminar zugrunde liegt, geht davon aus, dass es keine „schwierigen“ Menschen gibt, sondern dass jedes „schwierige“ Verhalten einen erlebten (aber meist nicht bewussten) Mangel anzeigt.

Voraussetzung für die Teilnahme an den Webinaren ist, dass man Mitglied bei Fit4Ref ist. Zu den Vorteilen einer Mitgliedschaft gehören unter anderem der Zugang zu unserer Unterrichtsmaterialdatenbank mit rund 300.000 Unterlagen, die Teilnahme an Webinaren, Präsenzveranstaltungen und Expertenchats sowie die Fit4Ref-ISIC-Clubkarte, über die Rabatte und Angebote bei verschiedenen Kooperationspartnern genutzt werden können.

Hier kann man sich zu den Webinaren anmelden:
https://www.fit4ref.de/webinare/konflikthafte-elterngespraeche.html?ref_kp=brlv
https://www.fit4ref.de/webinare/schwierige-schueler.html?ref_kp=brlv

Weitere Informationen zu Fit4Ref finden Sie unter: www.fit4ref.de

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Planungssicherheit für Lehramtsstudierende: Vorbereitungsdienst an den Schulen startet regulär im September 2020

Kultusminister Michael Piazolo hat heute (19.05.) Sonderregelungen für Lehramtsstudierende angekündigt, „damit diese auch nach der vorübergehenden Aussetzung der Staatsprüfung faire Bedingungen vorfinden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums. Hier habe man Maßnahmen bezüglich des Referendariats im Blick: „Viele unserer angehenden Lehrkräfte beschäftigt die Frage, wie es nach den Prüfungen weitergeht. Alle haben die Möglichkeit, ins Referendariat zu starten, auch wenn noch keine vollständigen Ergebnisse des Staatsexamens vorliegen sollten“, betont Piazolo.

Für diesen Fall erfolge der Weg ins Referendariat mittels eines Arbeitsvertrags mit entsprechenden Vereinbarungen, sodass die Betroffenen sowohl finanziell als auch bezüglich Beihilfe oder Heilfürsorge den beamteten Lehramtsanwärtern im Vorbereitungsdienst gleichgestellt werden. Die Verbeamtung auf Widerruf werde – bei erfolgreichem Bestehen der Prüfungen zum Ersten Staatsexamen und Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen – unverzüglich erfolgen. „Die bis dahin im Vertragsverhältnis erbrachten Leistungen werden auf den 24-monatigen Vorbereitungsdienst angerechnet“, heißt es in der Pressemitteilung des Kultusministeriums.

„Ebenso erhalten alle Prüfungsteilnehmer des Examenstermins Frühjahr 2020 die Möglichkeit, sich für den Termin im Herbst 2020 zu einer Wiederholung der Prüfung anzumelden“, heißt es dort weiter. Eine Zulassung sei auch dann möglich, wenn im Einzelfall noch nicht alle Prüfungsergebnisse aus den im Frühjahr 2020 abgelegten Prüfungen vorliegen. Bei Mitteilung der vollständigen Ergebnisse könnten die Studierenden dann folgenlos von der bereits begonnenen Prüfung zurücktreten oder aber die Wiederholung fortsetzen.

„Mit unseren Maßnahmen wollen wir sicherstellen, dass unsere Studierenden je nach persönlicher Situation Handlungsalternativen haben. Deswegen setzen wir auf pragmatische und flexible Lösungen. Wer die Prüfungen nicht bestanden hat oder sich verbessern möchte, kann dies also zum nächstmöglichen Zeitpunkt tun. Alle anderen Fristen bezüglich des laufenden Sommersemesters werden entsprechend verlängert. Wir möchten unseren Studierenden auch in diesem Ausnahmesemester faire Rahmenbedingungen für eine Lehrerausbildung auf hohem Niveau bieten“, so Piazolo.

Bereits vor zwei Wochen wurde den Lehramtsstudierenden die Möglichkeit eines Freiversuchs beim Ersten Staatsexamen eröffnet.

 

(Bildquelle: pixabay)

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Neue dbr-Ausgabe erschienen: Erfahrungsberichte verschiedener Realschulen mit dem Fernunterricht

Gerade ist die neue Ausgabe unserer Verbandszeitschrift „Die Bayerische Realschule“ erschienen.

Am 13. März hatte die bayerische Staatsregierung beschlossen, die Schulen aller Schularten ab 16. März zu schließen. In der letzten Ausgabe unserer Verbandszeitschrift hatten wir Sie dazu aufgerufen, uns Ihre Erfahrungen vom Unterrichten von zuhause aus zu schildern.

Lesen Sie die Erfahrungsberichte einiger Realschulen in unserer Titelgeschichte.

 

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MINT Zukunft schaffen: Bis 31. Mai Bewerbung als MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ möglich

Noch bis 31. Mai können sich alle Schulen als „MINT-freundliche Schule“ und/oder „Digitale Schule“ 2020 bewerben.

Warum sollten Sie sich (erneut) als „MINT-freundliche Schule“ bewerben?

  1. Profilbildung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern
  2. Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern
  3. Stärkung der MINT-Fächer
  4. Angebote der Schule regional und überregional darstellen
  5. Anerkennung für geleistete Arbeit im MINT-Bereich
  6. Teilnahme am MINTMAX-Programm, dem Partnerprogramm für MINT-freundliche Schulen

Die Schulen füllen einen standardisierten Katalog mit 14 MINT-Kriterien aus. Eine Jury wertet die ausgefüllten Kriterienkataloge aus und entscheidet über die Vergabe des Signets „MINT-freundliche Schule“. Die Ehrung erfolgt einmal pro Jahr und behält ihre Gültigkeit für drei Jahre. Danach kann man sich erneut bewerben.

 

Warum sollten Sie sich (erneut) als „Digitale Schule“ bewerben?

Besitz eine Schule eine entsprechende Profilbildung bzgl. „Digitalisierung“, kann sie auch „Digitale Schule“ werden.

  1. Nehmen Sie eine Standortbestimmung/Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vor und bereiten Sie sich so auf den Digitalpakt vor
  2. Schärfen Sie Ihr digitales Profil so, dass eine entsprechende Profilbildung tatsächlich ausgezeichnet werden kann
  3. Zeigen Sie auf, welche Konzepte für Digitalisierung Sie (künftig) anwenden und welche Maßnahmen Sie auf dem Weg hin zu einer umfassenden digitalen Bildung ergreifen
  4. Profitieren Sie vom MINTMAX-Programm für Digitalisierung
  5. Zeigen Sie Eltern, Unternehmen und Schulträger, dass Ihre Schule auf dem Weg der Digitalisierung bereits Anerkennung erhält

 

Weitere Informationen zur Auszeichnung und zur Bewerbung erhalten Sie hier.

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News / Presse

Digitalisierung und Fernunterricht im Fokus

brlv-Onlineumfrage: Realschullehrer benennen klare Forderungen

Mit Augenmaß verantwortlich handeln

Bayerische Lehrerverbände wenden sich gegen weitere Belastungen

Gemeinsam mit Engagement durch die Krise

Eltern und Lehrkräfte an den Realschulen stehen in diesen unsicheren Zeiten zusammen

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