brlv-Jugendvertretung stellt sich neu auf: Christian Kurz zum Landesvorsitzenden gewählt – Junglehrkräfte fordern verlässliche Perspektiven, stärkere Gesundheitsförderung und bessere Begleitung von Praxisphasen im Lehramtsstudium

brlv-PM 06/2026 am 16. März 2026 Die Jugendvertretung des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), die brlv-j, hat einen neuen Landesvorsitzenden: Christian Kurz, Lehrer für Mathematik, Katholische Religionslehre und Informationstechnologie an der Jakob-Kaiser-Realschule Hammelburg sowie bisheriger Leiter des AK „Junglehrkräfte“ in der brlv-j, wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Tanja Heger, die die Jugendvertretung in den vergangenen fünf Jahren geführt und deren Arbeit in dieser Zeit maßgeblich geprägt hat. Stellvertretende brlv-j-Landesvorsitzende sind Lukas Wollmann, Julia Hornauer und Franziska Hofmann. Mit der Wahl von Christian Kurz stellt sich die brlv-j personell neu auf. Die Jugendvertretung vertritt innerhalb des Verbandes die Interessen von Lehramtsstudierenden, Referendarinnen... [mehr]

Großer Erfolg für den brlv: Heidi Schreiber zur stellvertretenden BBB-Vorsitzenden gewählt

BBB-Delegiertentag 2026 – Großer Erfolg für den brlv – Spannung lag in der Luft
 
 
Rund 630 Delegierte aus Bayern, darunter auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des brlv, waren beim Delegiertentag des Bayerischen Beamtenbundes (BBB) in Unterschleißheim vor Ort.
 
Und wir haben tolle Neuigkeiten: Der brlv ist ab sofort im obersten BBB-Gremium vertreten!
Am Donnerstag Vormittag standen die Vorstandswahlen an.
 
Zum Vorsitzenden des BBB-Vorstandes wurde erneut Rainer Nachtigall gewählt. Wir gratulieren herzlich!
 
Heidi Schreiber, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des brlv, übernimmt künftig das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Von allen Kandidaten erhielt sie die meisten Stimmen.
 
Wir sind unglaublich stolz und freuen uns sehr, dass die Perspektive der Realschullehrkräfte künftig noch stärker in die Arbeit unseres Dachverbandes einfließt.
 
Herzlichen Glückwunsch, liebe Heidi! 🧡
 
Weitere stellvertretende Vorsitzende sind:
  • Claudia Kammermeier (VBR),
  • Gerd Nitschke (BLLV),
  • Adi Abt (komba gewerkschaft bayern),
  • Gerhard Wipijewski (bfg).
Die Stimmung im bayerischen öffentlichen Dienst ist derzeit spürbar angespannt. Das zeigte sich auch im persönlichen Austausch mit den Delegierten vor Ort.
 
Ein ernüchternder Tarifabschluss, dessen Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten erst mit sechs Monaten Verzögerung erfolgen soll, sorgt ebenso für Kritik wie offene Fragen zur verfassungsgemäßen Alimentation.
 
Im Rahmen der Abendveranstaltungen hielten der Bayerische Staatsministers der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, und BBB-Vorsitzender Nachtigall eine Festrede.
 
Klare Worte des BBB-Vorsitzenden
 
Nachtigall fand klare Worte gegenüber der Staatsregierung: „Es geht nicht, dass man als finanzkräftiges Land falsche Signale an andere Bundesländer sendet! Wer in der Championsleague spielen will, muss in seine Mannschaft investieren.“

Auch Überraschungsgast Wolfgang Krebs, Kabarettist und Schauspieler, der nach Absage des Ministerpräsidenten dessen Part übernommen hat, ging auf die kritisierte Verschiebung der Besoldungsanpassung für die Bayerischen Beamten ein. Was seit Monaten Streitpunkt zwischen Staatsregierung und BBB ist, nannte er „eine besonnene Entschleunigung staatlicher Wertschätzung“.

Die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Öffentlicher Dienst – Wert und Wertschätzung der Institution“ mit
  • Finanzminister Füracker,
  • Rainer Nachtigall,
  • Dr. Martin Brunnhuber, MdL (FREIE WÄHLER)
  • Alfred Grob, MdL (CSU)
  • Julia Post, MdL (Bündnis 90/Die Grünen) und
  • Arif Taşdelen, MdL (SPD)
bot eine intensive Debatte.
 
Weitere Festreden gab es vom stellvertretenden Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, MdL, dem Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, MdL, und dem dbb-Bundesvorsitzenden Volker Geyer.
 
Unter Tagesordnungspunkt 16 "Entschließung" wurde übrigens ein unmissverständliches Bekenntnis zum öffentlichen Dienst beschlossen. Ein starkes Signal der Einigkeit! 
 
Jetzt gilt es, die Energie und die Aufbruchsstimmung des Delegiertentages in konkrete Maßnahmen und nachhaltige Ergebnisse zu überführen.
 
Gemeinsam schaffen wir das. 
 
Zahlreiche Fotos und weitere Informationen zum BBB-Delegiertentag 2026 finden Sie auf der Website des BBB und auf unserer Facebook-Seite.
 
 
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brlv in Berlin: Offizielle Präsidentschaftsübergabe der Bildungsministerkonferenz an Bayern

Staatsministerin Anna Stolz übernimmt die Präsidentschaft der Bildungs-MK 2026
 
Der brlv war vor Ort vertreten durch den Vorsitzenden Ulrich Babl und den Vorsitzenden des VDR, Ralf Neugschwender.
In unserem Pressestatement haben wir betont:
 
Für die konkrete Umsetzung auf KMK-Ebene wünschen wir der Staatsministerin eine glückliche Hand, Durchsetzungskraft, Durchhaltevermögen und einen klaren Kompass.
 
All das wird sie brauchen, wenn sie die von ihr festgelegten Schwerpunktthemen - verantwortungsvolle digitale Bildung, Sport und Bewegung, Herzensbildung sowie gesunde und positive Leistungskultur - verwirklichen möchte.
 
Apropos klarer Kompass: Genau diesen haben wir der Ministerin als kleines Geschenk überreicht.
 
Ein Reminder, damit sie in ihrer Amtszeit stets weiß, wo es Richtung Realschulland Bayern geht und die Orientierung nicht verliert.
 
Hintergrundinfo zur BMK: Die Bildungsministerkonferenz ist seit Ende 2024 eine von drei neuen Säulen der Kultusministerkonferenz, neben der Wissenschaftsministerkonferenz (WMK) und der Kulturministerkonferenz (Kultur-MK). In der BMK bündeln die Länder ihre bildungspolitische Expertise, um vor allem Schulentwicklung koordiniert voranzubringen, die Vergleichbarkeit der Abschlüsse sicherzustellen und Mobilität zu ermöglichen. Schwerpunkte liegen auf Bildungsgerechtigkeit, digitaler Bildung, Kompetenzförderung und schulischen Standards. Die Präsidentschaft wechselt turnusgemäß jährlich zwischen den Bundesländern.
Weitere Informationen zur Bildungsministerkonferenz in der Kultusministerkonferenz: www.kmk.org
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Faire Einkommen für alle! Kundgebung und große Demo in München zur Einkommensrunde TV-L 2025/2026

Wir sind hier, wir sind laut, wir fordern: Faire Einkommen für alle!
 
Gemeinsam mit zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus dem öffentlichen Dienst war der brlv am 21. Januar in München auf die Straße bei der Kundgebung und großen Demo zur Einkommensrunde TV-L 2025/2026.
 
 
Unsere Forderungen sind klar:
  • 7 Prozent mehr, mindestens 300 Euro
  • Laufzeit: 12 Monate
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung auf den Beamtenbereich
  • Faire Einkommen für alle!
Die zweite Verhandlungsrunde im TV-L Mitte Januar 2026 blieb erneut ergebnislos.
 
Das Angebot der Arbeitgeber – ein Abschluss in etwa der Höhe des Inflationsausgleichs, keine Erhöhungen in 2025 und eine Laufzeit von 29 Monaten – ist nicht akzeptabel! Es bleibt deutlich hinter dem TVöD-Abschluss zurück und verschärft das Ungleichgewicht zulasten der Beschäftigten sowie der Gewinnung von Fach- und Nachwuchskräften.
 
Das lassen wir nicht unwidersprochen. Wir, die unseren Staat täglich am Laufen halten, setzen ein klares Zeichen: Gemeinsam für einen starken öffentlichen Dienst!
 

Die nächste Demo findet in Nürnberg statt!

2. Februar 2026 in Nürnberg:

  • ab 10.30 Uhr: Zwei Treffpunkte:
    Willi-Brandt-Platz
    Karl-Pschigode-Platz
  • 11.00 Uhr: Start beider Demo-Züge, beide treffen sich am Bahnhofsplatz und laufen gemeinsam weiter zum Lorenzer Platz
  • 12.00 Uhr: Abschlusskundgebung vor dem Heimatministerium

Mehr Infos: www.bbb-bayern.de

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Wichtig Info aus dem BBB: Musterwiderspruch zur amtsangemessenen Besoldung

Der BBB informiert:

Mit BBB-Info vom 1. Dezember 2025 hatten wir über die aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur beamtenrechtlichen Alimentation berichtet, die neue Parameter für die Beurteilung der Verfassungsmäßigkeit der Besoldungshöhe aufgestellt hat, Beschluss vom 17. September 2025 (Az. 2 BvL 20/17, 2 BvL 21/17, 2 BvL 5/18, 2 BvL 6/18, 2 BvL 7/18, 2 BvL 8/18, 2 BvL 9/18). Aber auch in vielen weitere Kontexten bestehen noch rechtliche Unsicherheiten. Um mögliche Rechte zu wahren kann jetzt noch vor dem 31.12.2025 ein Widerspruch eingelegt werden!

Der BBB hat gemeinsam mit dem Finanzministerium nach einer Lösung gesucht, um möglicherweise bestehende Ansprüche in einem unkomplizierten Verfahren abzusichern. Leider sind die Berechnungen umfangreich und kompliziert. Endgültige Aussagen zu den Erfolgsaussichten lassen sich daher nicht treffen. Damit ist seitens des Finanzministeriums insbesondere ein Verzicht auf die zeitnahe Geltendmachung und die Einrede der Verjährung nicht möglich.

Wer sicher gehen will, dass ihm keine Ansprüche verloren gehen, muss tätig werden!

Am einfachsten geht das mit einem Widerspruch im Mitarbeiterportal (Formulare – Besoldung – Widerspruch; Achtung maximal sind 1000 Zeichen zulässig):

Fristgerechter Widerspruch gegen die Besoldung ab 01.01.2022. Zugleich wird damit beantragt, amtsangemessene höhere Besoldung nach den verfassungsrechtlichen Maßstäben des Art 33 Abs. 5 GG ab dem 01.01.2022 und für die Zukunft zu gewähren.

Begründung:

Die Besoldung für die Jahre 2022 ff verletzt mein grundrechtsgleiches Recht auf amtsangemessene Besoldung gemäß Art. 33 Abs. 5 GG‚ weil die Besoldung nicht entsprechend den abzuleitenden Maßstäben erfolgt, wie diese durch das BVerfG in seiner Rechtsprechung bereits festgestellt ist (Beschluss vom 17.11.2015, 2 BvL 19/09 u.a.‚ BVerfGE 240 ff. und Beschluss vom 17.09.2025, Az. 2 BvL 20/17, 2 BvL 21/17, 2 BvL 5/18, 2 BvL 6/18, 2 BvL 7/18, 2 BvL 8/18, 2 BvL 9/18).

Die geltenden landesgesetzlichen Grundlagen verstoßen gegen Art. 33 Abs. 5 GG, sind daher verfassungswidrig und somit auch die auf dessen Grundlage in meinem Fall gewährte Besoldung. Mein Widerspruch soll ruhen, bis über die Verfassungsmäßigkeit der Besoldung entschieden worden ist.

Achtung:

  • Frist ist der 31.12.2025.
  • Würde der Widerspruch negativ verbeschieden werden, müsste auf eigene Kosten eine Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht werden, um die Ansprüche weiterzuverfolgen. Eine Rechtschutzgewährung durch das DBB-Dienstleistungszentrum erfolgt nicht

BBB-Info vom 12. Dezember 2025

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089/54 84 78 00
babl@brlv.de

Geschäftsführer
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089/54 84 78 01
ralf.neugschwender@brlv.de

Pressesprecher
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Dr. David Wawrzinek
089/54 84 78 02
presse@brlv.de

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